Osteopathie

Die Osteopathie ist eine etwa 140 Jahre alte Methode, die vom amerikanischen Arzt Dr. Still entwickelt wurde. Sie geht davon aus, dass für optimale Funktionsabläufe in unserem Körper das feine mechanische Zusammenspiel seiner Komponenten wichtig ist - „Leben ist Bewegung“ ist daher eines der wichtigsten Prinzipien der Osteopathie.

Die Beweglichkeit der einzelnen Teile und Schichten unseres Körpers vor allem durch den Einsatz der Hände des Osteopathen wiederherzustellen, ist daher die Hauptaufgabe. Der „strukturelle“ Teil der Osteopathie befasst sich vor allem mit der freien Beweglichkeit des Bewegungsapparates, also der Knochen („osteon“ ist das altgriechische Wort für „Knochen“, das in „Osteopathie“ steckt), der Bänder, der Muskulatur und des stützenden Bindegewebes (Faszien).

Die viszerale Osteopathie befasst sich mit der guten Beweglichkeit und Funktion der inneren Organe („Viscera“ heißen auf Latein die Eingeweide).

Der dritte große Bereich der Osteopathie, der in den letzten Jahrzehnten die größte Bekanntheit erlangte, umfasst den sogenannten craniosacralen Bereich („Cranium“ - Schädel, „Sacrum“ - Kreuzbein). Über die feinfühlige Beeinflussung der Bewegung der Schädelknochen und der Wirbelsäule bis hinunter zum Kreuzbein kann der Osteopath auch auf Gehirn und Rückenmark, die geschützt innerhalb dieser Knochen liegen, einwirken.

Die zahlreichen Einsatzgebiete der Osteopathie reichen von Schmerzen am Bewegungsapparat über Funktionsstörungen im Verdauungsbereich bis hin zur Behandlung von Säuglingen und Kleinkindern.

Ausführliche Informationen zur Geschichte der Osteopathie, zur Ausbildung und zu vielem mehr finden Sie bei der Österreichischen Gesellschaft für Osteopathie sowie bei der Wiener Schule für Osteopathie, bei der ich meine Ausbildung gemacht habe,